Magazine Compound, Chipata
Auf diesem Bild ist der Compound zu sehen, indem die Magazine Community School steht. Das Foto wurde in der Trockenzeit aufgenommen, daher ist die Landschaft mehr gelb, als grün, was sich mit Beginn der Regenzeit wieder ändern wird.
Das Schulhaus
In dem für Sambia so typischen Blau ist auch das Schulhaus im Magazine Compound gestrichen. Sie hat 4 Klassenzimmer und ein Lehrerzimmer. Die Hälfte der Kinder kommt am Vormittag, die andere Hälfte am Nachmittag.
Schulkinder
Die meisten Kinder der Schule sind entweder Waisenkinder oder Vollwaisenkinder oder ihre Eltern kümmern sich nicht um sie.
Mädchen in der Schule
In den meisten Entwicklungsländern werden viele Kinder nicht zur Schule geschickt, das betrifft vor allem Mädchen. Sie müssen häufig zu Hause bleiben und kochen, putzen, sich um Verwandte kümmern oder Wasser holen. Das hat schwerwiegenden Folgen für die Gesellschaft.
Essenszeit (Nshima)
Einmal im Monat muss jeder Erziehungsberechtigte der Kinder in der Schule vorbeikommen und das Essen für die Kinder kochen. Sie essen Nshima mit Erdnüssen und Zucker. Für viele der Kinder ist es die einzige Mahlzeit am Tag.
Hände waschen
Regelmäßiges Hände waschen ist das wichtigste Werzeug im Kampf gegen Infektionskrankheiten und vor jedem Essen natürlich Pflicht.
Die Kinder in der Essenspause
Mittlerweile haben die Kinder Schuluniformen. Das Foto wurde vor zwei Jahren aufgenommen.
Die alten Toiletten
2006 sahen die Toiletten so aus und waren für die Kinder nicht sehr einladend. Mittlerweile hat sich, wie auch in der gesamten Schule, viel getan...
Die neuen Toiletten!
Fest gebaute Toiletten stehen jetzt auf dem Schulgelände. Sie sehen nicht nur schöner aus, sondern sind dank neuer Bauart besser geeignet, um die Verbreitung von Durchfallerkrankungen und Würmern zu verhindern. Jedes Jahr sind Durchfallerkrankungen allein verantwortlich für 443 Millionen Fehltage in Schulen, mit weitreichenden Folgen auf die Bildung in Entwicklungsländern (Human Development Report, 2006).
Wasserkiosk
80 % aller Haushalte in Chipata haben kein fließendes Wasser. Die Menschen müssen das Wasser daher am Wasserkiosk kaufen. Sie stehen wegen der schwierigen Wasserlage in Chipata oft Stunden an.
Die neue Wasserleitung!
Seit es auf dem Schulgelände auch eine Wasserleitung gibt, müssen die Lehrer nicht mehr in aller Frühe zum Wasserkiosk. Auch ist es jetzt einfacher zu wissen, wann es Wasser in der Leitung gibt. Oft ist das während des Tages leider nicht der Fall.
HIV/AIDS - Erziehung
Die Infektionsrate in Sambia liegt bei etwa 18 %. Es ist daher wichtig die Thematik schon in der Schule anzusprechen. Viele der Waisenkinder haben ihre Eltern durch AIDS verloren. Es ist vor allem die Schicht der Erwerbstätigen, die durch die Krankheit wegbricht und junge Mädchen oder alte Leute mit einer Familie zurücklässt, für die sie nun sorgen müssen.
Mädchen der Schule
Die Mädchen auf diesem Foto sind aus verschiedenen Klassen. Sie tragen ihre neue Schuluniform. Je höher die Klasse, desto geringer wird in der Regel der Anteil von Mädchen. Verschiedene Studien haben aber gezeigt, dass es besonders wichtig ist Mädchen zur Schule zu schicken, weil sie einen größeren Einfluss auf die Entwicklung ihres Landes haben, als die Jungen.
Abschlussfeier
Erfreulicherweise haben alle Siebtklässler ihre Abschlussprüfungen bestanden. Sie können daher auf eine weiterführende Schule gehen. Das Schulgeld hierfür wird gesponsort. Theoretisch haben sie so die Möglichkeit bis zur 12. Klasse weiterzumachen.