Crawshay's Zebra
Die Zebras im South Luangwa National Park sind endemisch, es gibt sie nur dort. Die Rasse nennt man Crawshay's Zebra und die Streifen bedecken den gesamten Körper bis runter zu den Füßen. Außerdem wirken sie sehr tapsig, weil sie ziemlich klein sind.
Löwen!
Löwen gibt es, wie die meisten anderen Wildtiere auch, fast nur in den Wildparks. Hier ist eine Löwenfamilie beim Nickerchen zu sehen. Löwen jagen in der Dunkelheit oder den frühen Morgenstunden. Dabei jagen die Weibchen eines Rudels oft in Gruppen, was den Jagderfolg deutlich erhöht.
Afrikanischer Elefant
Vor allem im Süden Sambias gibt es viele Elefanten. Afrikanische Elefanten lassen sich im Gegensatz zu indischen Elefanten nicht so leicht zähmen und können daher gefährlich sein, wenn man ihnen zu nahe kommt. Es kann auch mal vorkommen, dass eine Herde Elefanten zu einem Verkehrsstau führt, wenn sie gemütlich über die Straße spaziert.
Spinne
Als subtropisches Land gibt es in Sambia sowohl eine Vielzahl von Schlangen, als auch Spinnen. Allerdings hängt die Anzahl stark vom Gebiet ab, wo man sich aufhält und davon, ob gerade Regen- oder Trockenzeit ist.
Mosi-oa-Tunya (Victoria Falls)
>In der Sprache der Kololo heißen die Victoria-Fälle Mosi-oa-Tunya. Das bedeutet "Donnernder Rauch" und beschreibt gut den Nebel, den man noch viele Kilometer weit sehen kann, wenn der Sambezi Wasser führt und dann schließlich im breitesten Wasserfall der Welt in die Tiefe stürzt. In der Trockenzeit wird das donnernde Wasser dann nur noch zu einem dünnen Rinnsal.
Baobab Tree
Der Baobab Tree ist in Afrika weit verbreitet. Laut einer Legende war der Baum so stolz, dass Gott ihn kurzerhand aus dem Boden riss, um ihn verkehrt herum wieder in die Erde zu setzen. Daher sehen die Äste aus wie Wurzeln. Die Früchte des Baumes kann man essen, sie enthalten sechsmal soviel Vitamin C, wie Orangen und zweimal soviel Kalzium, wie Kuhmilch.
Kariba Damm
Der Kariba Damm ist am Sambezi und war ein Gemeinschaftsprojekt von Sambia und Simbabwe. Ein großer Teil des sambischen Stroms wird hier mit Hilfe von Wasserkraft gewonnen. Der Damm führte auch zu der größten Tierrettungsaktion der Geschichte, "Operation Noah", bei der versucht wurde viele der Tiere zu retten, die durch die Anstauung des Wassers im Stausee ertrinken würden. Trotz großer Erfolge konnte leider nur einem Bruchteil geholfen werden. Der Karibasee hat ein Volumen von 160 km3 Wasser. Das ist fast viermal so viel Wasser, wie der Bodensee.
Haus im Compound
Das typische Haus in einem Compound. In diesem Haus leben zwei Familien. Geschlafen wird auf dem Boden auf einer dünnen Matte. Fließendes Wasser und Strom gibt es in der Regel nicht.
Ziegel
Ein Mann stellt aus Lehm Ziegel her. Diese werden dann in der Sonne getrocknet. Das ist die billigste Art Ziegel herzustellen. Wenn man noch Zement bemischt werden die Ziegel haltbarer und halten auch dem Regen besser stand.
Traditionelle sambische Häuser
Diese Häuser sind in einem Dorf. Sie sind normalerweise rund und haben ein Strohdach. Das Leben auf dem Land ist schwierig und daher wandern viele Leute in die Städte ab, in der Annahme sie hätten dort ein besseres Leben.
Kupfer
Im Norden Sambias liegt der Kupfergürtel mit seinen Mienen. In den Mienen, die aufgegeben werden, suchen illegale Schürfer nach den letzten Resten Kupfer. Bis zu 4% Kupferanteil lohnt sich der Abbau der Steine. Das Kupferoxid leuchtet blau im Felsen. Kupfer selber wird durch Säure aus dem Stein herausgelöst und ist dann nicht mehr blau.
Sambische Kinder
Immer wenn jemand eine Kamera dabei hat, versammeln sich die Kinder vor der Kamera. Vor allem in den Gebieten, wo nicht so viele Touristen hinkommen, sind die Kinder sehr neugierig und rufen meist aufgeregt: "Muzungu!" (white person). Generell ist die Bevölkerung sehr freundlich und offen.
Fußball spielen!
Egal wo man hinkommt, wenn man einen Ball hinwirft spielen alle gleich mit. Vor allem englische Fußballclubs sind in Sambia sehr angesagt.